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Rotes Kreuz warnt: Grippewelle weiter ernst nehmen
009/09
Berlin, 05. Februar 2009
Die Grippe- und Erkältungswelle hat Deutschland fest im Griff und die hohe Konzentration an zirkulierenden Viren sorgt dafür, dass die Ansteckungsrate weiterhin hoch bleibt. Ältere und chronisch kranke Menschen sollten sich impfen lassen. Für alle anderen gibt das Deutsche Rote Kreuz Tipps, wie man die Ansteckungsgefahr reduzieren kann.
"Einfache Hygienemaßnahmen und die Beachtung von Etiketten können schon vor Erkältung schützen", sagt die Pressesprecherin des Deutschen Roten Kreuzes, Svenja Koch. "Dazu gehören regelmäßiges Händewaschen und die Benutzung von Einweg-Taschentüchern, die auch wirklich nur einmal benutzt und dann im Mülleimer entsorgt werden sollten."
Wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Also nach Bus- und Bahnfahrten wieder unbedingt die Hände waschen. Auch viel Bewegung und frische Luft halten die Viren fern und geschlossene Räume sollten regelmäßig gut gelüftet werden.
Wer bereits erkältet ist und erhöhte Temperatur hat, sollte zu Hause bleiben, viel trinken und bei hohem Fieber zum Arzt gehen. Lässt sich der Kontakt zu anderen Menschen nicht vermeiden, beim Husten die Hand vor den Mund halten und auf das Händeschütteln oder gar Wangenküsschen zur Begrüßung verzichten. Eine Grippe kann schlimmstenfalls tödlich verlaufen. Daher sollten alte und schwache Menschen sich von Erkrankten fern halten und Menschenansammlungen meiden.
Ansprechpartner
DRK-Pressestelle
Svenja Koch
Tel. 030 85 404 158
kochs@drk.de
Iris Möker
Tel. 030 85404 161
moekeri@drk.de
(c) Deutsches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Berlin 05.2.09




