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"Schweinegrippe" gefährdet Blutversorgung
Wiesbaden, 27. Juli 2009
12/2009
Weltweit wächst die Sorge vor einer Grippeepidemie. Der DRK-Blutspendedienst hat deshalb die Pandemie-Vorwarnstufe ausgerufen. Damit werden alle Bürgerinnen und Bürger des Landes dringend zur Beteiligung an den landesweiten Blutspendaktionen aufgerufen. Im Falle einer Grippeepidemie erwartet der Blutspendedienst einen dramatischen Rückgang der Blutspenden, da erkrankte und frisch genesene Personen vorübergehend nicht spenden dürfen. Da Blutprodukte für Schwerstkranke wie Krebspatienten und Unfallopfer überlebenswichtig sind, müssen zur Sicherstellung der Blutversorgung die Reserven an Blutprodukten jetzt erhöht werden.
„Wir gehen zwar nicht davon aus, dass die Krankenhäuser im Falle einer Epidemie mehr Blutpräparate als üblich benötigen“, sagt Prof. Dr. Harald Klüter, ärztlicher Leiter des Bereiches Blutspende beim DRK-Blutspendedienst in Baden-Württemberg und Hessen, „aber wir befürchten bei einem Ausbruch der Grippe einen massiven Rückgang an Blutspenden. Deshalb müssen wir vorsorglich unsere Reserven, die üblicherweise für 3-4 Tage ausreichen, erhöhen. Jetzt ist daher jede einzelne Blutspende besonders wichtig.“
Das Deutsche Rote Kreuz bittet Sie dringend um Ihre Blutspende!
Aufgerufen sind alle gesunden Mitbürger im Alter zwischen 18 und 70 Jahren, Erstspender sollten jedoch nicht älter als 59 Jahre sein. Das DRK bittet Sie, zur Blutspende den Personalausweis mitzubringen und vor der Blutspende ausreichend gegessen und (alkoholfrei!) getrunken zu haben. Personen, die akut erkrankt sind oder in den letzten vier Wochen einen Infekt hatten, dürfen nicht spenden. Außerdem sind Besucher des amerikanischen Kontinents vorsorglich für vier Wochen nach Rückkehr von der Blutspende ausgeschlossen.
Weitere Informationen und Termine zur Blutspende erhalten Sie unter www.blutspende.de und bei der gebührenfreien Service-Hotline des DRK (0800-1194911).




