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Landesversammlung 2009 bestätigt DRK-Spitze für Hessen
Außerdem: Staatssekretärin Müller-Klepper schließt sich den Forderungen des DRK zum aktuellen Thema „Zivildienst“ an und sagt Einbindung des DRK bei der Novellierung des hessischen Rettungsdienstgesetzes zu.
Idstein, 7. November 2009
28/2009
Heute fand in Idstein die Landesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Hessen statt – das höchste Entscheidungsgremium auf Landesebene. Über 200 Rotkreuz-Delegierte aus den 40 Kreisverbänden wählten das neue Präsidium.
Zur Wiederwahl standen die Präsidentin Hannelore Rönsch, ehemalige Bundesministerin für Familien und Senioren, der Vizepräsident Norbert Södler sowie der Landesschatzmeister Gerald Böcher und der Landesjustitiar Holger Adolph. Die langjährige Vizepräsidentin Hildegard Weber kandidierte nicht wieder. An ihrer Stelle kandidierte Dr. Angelika Schade, Generalsekretärin der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und frühere Kanzlerin der Fachhochschule im DRK.
Staatssekretärin Petra Müller-Klepper lobte in Vertretung der hessischen Landesregierung, dem Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit die Arbeiten des Roten Kreuzes und bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement der 20.000 Rotkreuzler in Hessen. In der aktuellen Diskussion um den Zivildienst sprach sie sich für die Einführung einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes aus und schloss sich den Forderungen des DRK an, geeignete Konzepte für die Kompensation vorzulegen. Sie versprach auch weiterhin das bürgerschaftliche Engagement und das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) auszubauen, für dessen Umsetzung ab 2010 1,8 Mio. Euro vom Sozialministerium zur Verfügung gestellt werden.
Müller-Klepper lädt den DRK-Landesverband Hessen auch ausdrücklich dazu ein, sich bei der anstehenden Novellierung des hessischen Rettungsdienstgesetzes als erfahrener Leistungserbringer, insbesondere in der Diskussion um eine Ausschreibungspflicht bei der Vergabe rettungsdienstlicher Leistungen, einzubringen. Sie lobte die schnelle und hochwertige Versorgung des hessischen Rettungsdienstes, der mit einer Hilfsfrist von max. 10 Minuten bundesweit die schnellstmögliche Versorgung von Notfallpatienten garantiert. „Das DRK ist Leistungserbringer der Spitzenklasse im hessischen Rettungsdienst“, sagte Frau Staatsekretärin Müller-Klepper.
Weitere Grußworte richteten Landrat Burkhard Albers und Bürgermeister der Stadt Idstein, Gerhard Krum.
Ebenso bestätigten die Delegierten in der Landesversammlung die neu gewählten Landesleitungen der Rotkreuz-Gemeinschaften Bereitschaften, Jugendrotkreuz, Sozialarbeit, Wasserwacht und Bergwacht sowie den Landesarzt und die Landesärztin in Hessen.
Das geschäftsführende Präsidium des DRK-Landesverbandes Hessen wurde auf drei Jahre gewählt und setzt sich wie folgt zusammen:
Präsidentin: Hannelore Rönsch
Vizepräsidentin: Dr. Angelika Schade
Vizepräsident: Norbert Södler
Landesschatzmeister: Gerald Böcher
Landesjustitiar: Holger Adolph

- Bild von links nach rechts: Gerald Böcher, Hannelore Rönsch, Norbert Södler, Dr. Angelika Schade, Holger Adolph




