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Bundesbeauftragter für den Zivildienst besuchte DRK-Zivis in Wiesbaden
DRK erklärt: Aufgrund der aktuellen Diskussion um die Verkürzung der Zivildienstzeit lassen schon jetzt die Nachfragen für den Zivildienst nach
Wiesbaden, 14. April 2010
15/10
Am 14. April 2010 besuchte Dr. Jens Kreuter, Bundesbeauftragter für den Zivildienst, elf Zivildienstleistende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wiesbaden. Er verschaffte sich einen Einblick in die Tätigkeiten der Zivis und kam mit ihnen über ihre Tätigkeiten ins Gespräch.
Empfangen wurde Kreuter von Manfred Stein, Geschäftsführer der DRK-Soziale Dienste Rhein-Main-Taunus gGmbH. Stein nutzte die Gelegenheit, um mit Kreuter auch über die Auswirkungen der geplanten Verkürzung der Zivildienstzeit zu sprechen. Stein weiß „Schon jetzt lässt die Nachfrage für den Zivildienst nach. Das liegt an der aktuellen Diskussion. Potentielle Zivis sind verunsichert und warten erst einmal ab. Daher ist es dringend notwendig, Klarheit zu schaffen und Entscheidungen voranzutreiben.“ Weiter erläutert Stein „Die wichtigste Forderung bei einer Verkürzung der Dienstzeit ist, die Möglichkeit der freiwilligen Dienstzeitverlängerung zu den gleichen Bedingungen wie im bisherigen Zivildienst einzuführen.“ Weitere Forderungen des DRK finden Sie zusammengefasst auf www.drk-hessen.de.
Die Zivis betonten, dass der Zivildienst eine wichtige persönliche Erfahrung sei. „Man wird insgesamt hilfsbereiter und sensibler für Menschen, die Hilfe brauchen. Für mich war das eine gute und auch lehrreiche Zeit!“, sagt DRK-Zivi Aryan Saharkhiz.
Die Folge der Verkürzung der Zivildienstzeit wird nicht nur das Fehlen von Helfern in den sozialen Dienstleistungen sein. Darüber hinaus verliert die Gesellschaft auch den wertvollen Beitrag, den der Zivildienst für den sozialen Zusammenhalt leistet. Der Zivildienst ermöglicht vielen jungen Männern, sich hilfebedürftigen Menschen zuzuwenden und soziale Institutionen kennenzulernen.
Auf dem Foto rechts: Dr. Jens Kreuter mit DRK-Zivis aus Wiesbaden.





