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Hitzeerschöpfung beim DRK-Blutspendedienst
Zwischen 20 und 30 Prozent Blutspender weniger als sonst
Bestände gehen soweit zurück, dass eine normale Versorgung vielerorts nicht mehr gewährleistet werden kann
Frankfurt/Wiesbaden, 22. Juli 2010
26/2010
Wie bei Ventilatoren und Klimageräten, diese sind längst ausverkauft, spitzt sich hitzebedingt auch die Situation in der Blutversorgung zu. Die anhaltend tropischen Temperaturen trocknen aktuell den DRK-Blutspendedienst aus. Um bis zu 30 Prozent weniger Blutspender als zu normalen Sommerzeiten sind in den letzten Wochen bei einzelnen Spendeaktionen im Lande gezählt worden. Das macht sich mittlerweile nachhaltig in den Kühlräumen des Blutspendedienstes bemerkbar, so können die Bestellungen der Kliniken zur Versorgung der Patienten nicht mehr in allen Blutgruppen wunschgemäß erfüllt werden.
Das DRK bittet Sie daher dringend um Ihre Blutspende. Blutspendetermine erhalten Sie unter www.blutspende.de oder der gebührenfreien Service-Hotline 0800-1194911 der DRK-Blutspendedienste.
„Wir freuen uns über jeden Blutspender, der auch bei diesen Temperaturen den Weg zu uns findet“, betont Prof. Harald Klüter, vom DRK-Blutspendedienst in Baden-Württemberg und Hessen. „Für einen gesunden Menschen stellt die Blutentnahme auch bei diesen Temperaturen kein Problem dar“, betont Klüter. „Wir brauchen jeden gesunden Spender in diesen Tagen, denn unsere Bestände sind so weit zurückgegangen, dass eine normale Versorgung vielerorts nicht mehr gewährleistet werden kann“. Klüter bittet jeden, der sich ins Kühle zurückzieht, vorher noch an die Patienten zu denken, die dringend auf lebensrettende Blutspenden angewiesen sind. „Erst Blut spenden und dann im Schatten relaxen“, das wünscht er sich von den Blutspendern der nächsten Tage.
Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Blutentnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutentnahme dauert nur wenige Minuten, mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Sie eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde Ihrer Zeit, die ein ganzes Leben retten kann. Besonders für Blutspender, aber auch generell, rät das DRK bei den hohen Temperaturen zu erhöhter Flüssigkeitszufuhr. Zwei bis drei Liter Mineralwasser, Fruchtsäften oder Tee sollte jeder während der Hitzetage zu sich nehmen.
Weitere Informationen und Blutspendetermine erhalten Sie über die kostenlose Service-Hotline 08 00 11 949 11 oder im Internet unter www.blutspende.de.
Medienkontakt
DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen gGmbH
Eberhard Weck
Telefon: 0174 / 3377050 oder 069 / 6782-162
Mail: e.weck@blutspende.de




