Quicknavigation
Unternavigation
- Pressearchiv 2011
- Pressearchiv 2010
- Pressearchiv 2009
- Jahresbericht 2010
- Magazin Impulse
- Broschüre Engagiert
Suchen Sie hier Ihren Kreisverband
© 2010 | Impressum
Inhalt
Springe zurück zur Hauptnavigation
Springe zurück zur Unternavigation
Hochwasser in Pakistan: Schlangenbisse sind eine zusätzliche Bedrohung
12. August 2010
In den Hochwassergebieten Pakistans, die mittlerweile ein Drittel der Landesfläche ausmachen, hoffen die Menschen weiterhin auf Hilfe, Nahrung und medizinische Versorgung. Noch immer können die Helfer nicht in alle betroffenen Regionen vordringen. Und es droht den Überlebenden eine zusätzliche Gefahr: Tod durch Schlangenbisse.
In Pakistan gibt es zahlreiche giftige Schlangenarten, darunter Kobras, Kraits und Vipern. Besonders die Kettenviper lebt in Büschen auch nahe menschlicher Siedlungen. Nun retten sich auch die Reptilien auf trockenes Gelände oder Bäume. „Viele der Menschen werden dann gebissen“, so Dirk Kamm, DRK-Delegierter in Islamabad, „und der Nachschub mit Anti-Serum funktioniert im Moment nicht. Das ist eine weitere traurige Folge der humanitären Katastrophe, die wir gerade erleben.“
Offizielle Zahlen gibt es nicht, doch schon in normalen Jahren sterben rund 4000 Menschen in Pakistan an Schlangenbissen. Die Rotkreuz-Hilfslogistik läuft auf Hochtouren und die medizinische Versorgung sieht auch immer die Behandlung von Schlangenbissen vor.
Inzwischen haben das Internationale Rote Kreuz und der Pakistanische Rote Halbmond rund 245 000 Menschen mit medizinischer Hilfe, Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Zelten, Haushalts- und Hygieneartikeln versorgt. Im Distrikt Shangla mussten Rotkreuz-Teams Hilfsgüter mit Mauleseln durch reißende Wassermassen transportieren. Für Flutopfer im Distrikt Keelum waren Rotkreuz-Hilfslieferungen nur per Hubschrauber möglich.
Das Deutsche Rote Kreuz bittet dringend um Spenden für die betroffenen Menschen in Pakistan:
Spendenkonto: 41 41 41
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Pakistan
Online-Spenden unter: www.DRK.de/spenden
Ansprechpartner
DRK-Pressestelle
Martina Fischer
Tel. 030 85404 155
fischerm@drk.de




