"Das
Kind braucht einen Namen und zwar einen Guten!“
2. Kreisleitertreffen 16.01.2010 in Dillenburg
Sich vernetzen, Wissen teilen und loslegen!
Das war die Stimmung die auch das 2.
Kreisleitertreffen des Jugendrotkreuzes (JRK) Hessen begleitete.
Ein besonderer
Schwerpunkt dieses Treffens lag auf der Fragestellung wie Gruppenleiter Events
künftig noch besser planen können.
„Das Kind braucht einen Namen und zwar einen
Guten!“ startete der Landesreferent des JRK Bernd Walter seinen Vortrag. Er
forderte die 35 TeilnehmerInnen des Kreisleitertreffens heraus, sich in 4
Grundschritten mutig an die Eventplanung für ihre Kreisverbände in Hessen zu
machen:
Der Name des Projektes ist mehr über Erfolg oder Scheitern entscheidend als uns oft klar ist. Was drücken wir aus: Wollen wir ein Sommerfest, weil wir jedes Jahr ein Sommerfest machen oder probieren wir etwas neues aus und starten unsere Events unter neuen Blickpunkten. So könnte ein aus einem vorher alljährlichen Sommerfest auch eine „ L. U. D.- Party“ werden. L. U. D. steht in diesem Zusammenhang für „Lustig, umsonst und draussen“ J.
Die Ziele des Events genau unter die Lupe nehmen. Was wollen wir machen und warum? Ist man sich darüber im Klaren hilft das ungemein bei der Planung. Stellen wir uns die Frage: Was macht uns als JRK aus. Die Ideen die wir unter dieser „Lupe“ sammeln; können entscheidend zu dem Gelingen des Programms beitragen.
Die Berechnung einer Großveranstaltung ist immer nötig. Hier ist es wichtig gute Argumente zu sammeln, nicht zuletzt um diese dann parat zu haben, wenn man mit den Geldgebern in einen fördernden Austausch, im doppelten Sinne, kommen will.
Der Check hilft sich möglicher Fallen und Risiken, Erfolge und Nebeneffekte als Veranstalter bewusst zu werden und soll dazu führen sicherer zu werden.
Die Kreisleiter waren Feuer und Flamme und nutzen direkt im Anschluss an den
Vortrag die Möglichkeit sich auszutauschen, um gemeinsam Pläne für tolle Events
zu schmieden mit denen Kinder und Jugendliche ermuntert werden sollen sich mit
wichtigen Themen wie Alkoholmissbrauch und Aktionen gegen rechts zu
beschäftigen!
Das Thema Vernetzung zog sich bis zur Bundesebene durch.
Auch
hier wurde Wissen geteilt und losgelegt.
Selbst Bundesreferent Matthias Betz kam
aus Berlin zu diesem Treffen angereist. Er berichtete über die wichtigen
Inhalte des JRK in den nächsten Etappen. Herr Betz betonte, dass der Gedanke der
Vielfalt, für den sich das JRK aktiv einsetzt, in den verschiedenen Gruppen zum
Umdenken gegenüber einigen Randgruppen führen solle. Last but not least
stellte das Team JRK aus dem Landesverband Hessen zwei neue Mitarbeiterinnen
vor.
Michaela Schiffler und Aileen Kroha wollen gemeinsam mit dem Team für
Hessen eine zeitgemäße Arbeit für das JRK ermöglichen.
Der ehrenamtliche
Landesleiter Riccardo Marziano ist begeistert über den Schwung der anherrschte
und den die neue Landesleitung, wie auch das Team JRK, jetzt nutzen können um
die Basis mit guten Ideen zu bereichern.
Das Treffen endete mit einer süßen Versuchung, als die Mitarbeiter des JRK Teams zu einem gemeinsamen Schmaus am Schokobrunnen einluden, um sich hiermit für das Engagement und die Arbeit der ehrenamtlichen Kreisleiter und der neuen Landesleitung zu bedanken.
| Kurz um:
Die Atmosphäre in Dillenburg war motivierend und macht Lust auf das nächste Kreisleitertreffen am 19.02.2011 des JRK in Gießen. Komm auch du und sei dabei. Das JRK Hessen freut sich auf Dich! |