Jugendrotkreuz übergibt 2300 Postkarten an Sozialministerin Silke Lautenschläger

Hessische Sozialministerin übernimmt Schirmherrschaft der neuen Jugendrotkreuzkampagne

Wiesbaden – „ARMUT: SCHAU NICHT WEG!“ lautet der Titel der Kampagne, mit der das Jugendrotkreuz (JRK) 2004 begann, auf das Thema Kinder- und Jugendarmut in Deutschland aufmerksam zu machen. Nach drei Jahren haben die jungen Rotkreuzler ihr Ziel erreicht. „Wir wollten, dass die Armut von Kindern und Jugendlichen auch in Hessen wahr genommen wird“, so Katja Herrmann, JRK-Landesleiterin. „Wir haben Gespräche mit Politikern unterschiedlichster Couleur gesucht, um ein Umdenken auf politischer Ebene zu bewirken.“

Zum Abschluss der erfolgreichen Kampagne trafen sich Hannelore Rönsch, Präsidentin des Hessischen Roten Kreuzes, die Landesleitung des hessischen Jugendrotkreuzes und Vertreter des Kampagnen-Teams zum Gespräch mit Sozialministerin Silke Lautenschläger. Die Jugendrotkreuzler überreichten 2300 JRK-Postkarten zusammen mit einem abschließenden Forderungspapier an die hessische Sozialministerin. Der prominenteste Unterzeichner der JRK-Postkartenaktion mit dem Slogan „Das Jugendrotkreuz macht sich stark für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland! – Unterstützen Sie unsere Aktion mit Ihrer Unterschrift!“ kommt aus der Politik: Ministerpräsident Roland Koch.

Gezielter Austausch
„Unsere Forderungen, Bildung zur Armutsprävention einzusetzen, und die Schulen für Verbände wie das JRK zu öffnen, die durch ihre Arbeit mithelfen Kindern und Jugendlichen soziale Kompetenzen zu vermitteln, wurden von der Ministerin begrüßt“, so Maren Waitz, Mitglied des Multiplikatoren-Teams der Kampagne „ARMUT:SCHAU NICHT WEG!“, zufrieden. Sozialministerin Lautenschläger betont: „Es ist wichtig, dass Jugendliche früh soziales Handeln und Teamfähigkeit lernen. Die Schulen müssen sich dahingehend den Verbänden öffnen und mit ihnen zusammenarbeiten.“ Lautenschläger sicherte zudem die Übernahme der Schirmherrschaft für die kommende Kampagne des hessischen Jugendrotkreuzes zu, die sich mit Zukunftsängsten und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen befassen wird.

Hintergrund
Das Jugendrotkreuz in Hessen beschäftigt sich seit drei Jahren mit der Kampagne „ARMUT:SCHAU NICHT WEG!“. Ziel der Kampagne ist es, die negativen Folgen von Armut für junge Menschen zu verringern. Im Rahmen der Kampagne entstand 2005 ein Kinospot, der in 15 hessischen Kinos gezeigt wurde. Sozialministerin Silke Lautenschlä-ger ist Schirmherrin des Kinospots. Anderen zu helfen steht bei den rund 6000 hessischen Jugendrotkreuzmitgliedern im Vordergrund.

Pressestelle des DRK-Landesverbandes Hessen: Nicole Tappe, Tel.: 0611/ 79 09 527, nicole.tappe@drk.de

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