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Herzlich willkommen beim Jugendrotkreuz im Deutschen Roten Kreuz Landesverband Hessen e.V. |
Die
Woche, die Verrückte macht Nein liebe Leser, sie haben sich nicht verlesen und wir uns nicht vertippt; es wurden tatsächlich Verrückte gemacht in dieser Pädagogischen Woche vom 17.10.09 bis 23.10.09 in Mühltal-Trautheim. Bereits kurz nach der Ankunft kam die erste „Verrücktheit“: ein Stationslauf durch das gesamte Tagungshotel, doch alle Teilnehmer, die zu diesem Zeitpunkt schon da waren, blieben auch und führten die doch recht sinnfrei anmutende Aufgabe aus. Es kam aber noch dicker: scheinbar hatten wir uns im Seminar geirrt, denn wie der leitende Teamer Ricci uns weis zu machen versuchte besuchten wir gerade das Rechtseminar Teil 2! Doch nach einiger Zeit und einer großen Kiste über die wir noch mehr erfahren sollten wurden wir herzlich zur Pädwoche begrüßt und wenig später die Zimmerschlüssel verteilt. Nach einem verdienten Mittagessen traf man sich zur zweiten Runde des Tages in der es in Gruppenarbeit um die Ziele eines jeden Gruppenleiters ging, was schlussendlich in der Berühmten Sonne der „Bedürfnisorientierten Kinder- und Jugendarbeit“ mündete, auf die während des gesamten Seminars immer wieder dezente Hinweise gegeben wurden. Nach dem Abendessen ging es dann um die Leitsätze des JRK; es wurde praktisch unsere „Bibelfestigkeit“ pantomimisch getestet. Tag 2 brachte uns noch einige Modalitäten der Pädwoche näher: Es wurde der „Invisible Friend“ eingeführt und ein 3-mal tägliches WUP, bei dem alle auf Touren kommen sollten. Entwicklungspsychologie sollte das Thema des Vormittags sein, was uns weiter führte in das Nachmittagsthema Lebenswelten und Sexualpädagogik, wobei bei letzterem kein Auge trocken und niemand verschont blieb, da hier mal nach Herzenslust über das andere Geschlecht abgelästert werden durfte wobei die zahlenmäßige Unterlegenheit der Herren der Unterhaltung keine Abbruch tat. Ein fast nicht enden wollender Quell der Lacher auch auf Teamerseite war die abendliche Darbietung von „Jojo“ Scholz über die verschiedenen Leitungsstile. Tag 3 lehrte uns, die Phasen in denen sich Gruppen jeglicher Art befinden können hautnah einzuschätzen, wozu auch die Erfahrungsspiele mit Stöckchenhalten einen großen Anteil lieferten. Desweiteren folgte ein recht aufschlussreiches Gespräch mit der Gudrun Frehse aus dem M-Team des LV Hessen und der neuen JRK-Landesleitung in Eigenregie, was vor allem die Landesleitung an den Rand ihrer Kreativität brachte. Tag 4 standen das Spielen und dessen Pädagogik auf der Tagesordnung. Die Spielzeuge durften ausgepackt und mit auf eine Traumreise genommen werden und obwohl einige Teilnehmer es wohl nicht so recht verstanden sollte eigentlich damit gespielt werden. Der zweite Teil des Tages verbrachte man mit Gruppenspielen, bei denen recht schnell klar wurde, dass man für ein Spiel mehr braucht als nur eine Idee und Mitspieler. Der Abend faszinierte alle und gab uns bei den so genannten Vertrauensspielen großen Mut und Zusammenhalt in der Gruppe, die sich immer besser verstand und auch bei der ein oder anderen Runde Singstar zu mögen gelernt hatte. Tag 5, also der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Organisation bzw. unserem Orgi, den der JRK-Landesreferent Bernd Walter uns mitgebracht oder besser gemacht hatte. Wir lernten viel über Planung und Organisation von Events jeglicher Art, was uns am folgenden Prüfungstag noch sehr helfen würde. Tag 6!!! Da war er also der gefürchtete Prüfungstag. Doch alle haben bestanden und selbst die praktische Gruppenarbeitsprüfung ging trotz Missverständnissen reibungslos über die Bühne, was uns den Weg zu unserem entspannten und lustigen Abschlussabend ebnete, vor dem unsere Teamer aber noch über einige Umwege und Rätsel an ihre Eintrittskarte bzw. Entlassungspapiere aus dem „Haus der Verrückten“ kommen mussten. Die Stimmung war am letzten Tag gedämpfter als vorher gewohnt, denn ein schmerzlicher Abschied stand bevor. Der Abschied aus einer Gruppe, die sich innerhalb von 7 Tagen so viel Halt und gegenseitige Unterstützung gab, dass die Tatsache dass, sich die wenigsten untereinander kannten und aus allen Teilen Hessens kamen beinahe unglaublich wirkt. Großer Dank gilt hier nochmals unseren einmaligen Teamern Riccardo „Ricci“ Marziano, Joachim „Jojo“ Scholz, Birgit „Bibbi“ Müller und last but not least Catrin Kühn. Ebenso möchten wir uns bei Bernd Walter (JRK-Landesreferent) und Gudrun Frehse (M-Team) für ihre fachliche Unterstützung bedanken. Der größte Dank aber gilt dem „fünften Teamer“, nämlich der gesamten Gruppe selbst. Sebastian Allen Ortsvereinigung Mühlheim am Main Kreisverband Offenbach |
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