Pädagogische Woche Ostern 2007
31. März  - 6. April 2007 - Mühltal-Trautheim


Gegen 8.45 Uhr trafen Marius und ich in Trautheim zur Pädagogischen Woche ein. Dort wurden wir sehr seltsam begrüßt - wir sollten dabei helfen, den Fluxkompensator zusammenzubauen, denn das Thema dieser Päd-Woche war „Zurück in die Zukunft“, wir würden auf dem Weg in unser Quartier ein Bauteil finden, und wir sollten uns damit dann in den Raum Wiesbaden begeben, außerdem sollten wir einen kleinen Sketch zu einem der JRK-Leitsätze einstudieren und am Abend vortragen. Gesagt, getan, wir gingen auf unser Zimmer und fanden vor der Tür ein Bauteil. Wir stellten unsere Sachen im Zimmer ab und brachten das Bauteil in den dafür vorgesehenen Raum. Als nächstes stand die Pilotenprüfung an, im Raum Solferino wurden wir von den Professoren Blass und Hennemann empfangen, um dort unsere Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.
Nachdem alle Probanten eingetroffen waren, die Aufgaben lösten und ihre Quartiere bezogen hatten, ging es auch schon los. Wir machten viele verrückte und anstrengende Kennenlernspielchen, um zu erfahren, mit wem wir es so alles auf dem Seminar zu tun haben, da nicht alle auf dem Rechtsseminar im Januar dabei waren, sondern ein anderes besucht hatten. Um 19.00 Uhr ging dann unsere Reise in die Zukunft los, dort trafen wir als erstes auf die um 30 Jahre gealterten Professoren Blass und Hennemann, die uns darum baten, den Kindern und Jugendlichen von heute unsere Leitsätze in Sketchen vorzutragen. Gegen 20.15 endete der erste Tag, und wir konnten die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer privat noch besser kennen lernen, als wir es eh schon bei den Kennenlernspielchen getan hatten.
Während der restlichen Tage lernten wir viel über Entwicklungspsychologie, Sexpäd Gruppendynamik, Öffentlichkeitsarbeit, Leitungsstile, Spielepäd und noch einige andere Dinge. Auf den ersten Blick scheinen die Themen zum Großteil sehr trocken zu sein, doch da wir eigentlich alles in Gruppen erarbeiteten, wurde es nie langweilig, da wir zum einen nicht alles selbst durchkauen mussten, und zum anderen konnten wir selbst kreativ werden und unsere Ergebnisse meist in Plakaten und/oder Rollenspielen den anderen Teilnehmern vorstellen. Da wir uns während der Woche immer besser kennen lernten, nahmen die Hemmungen ab, und somit wurde das ganze Seminar immer lockerer, lustiger und vertrauter.
Auch wenn das Seminar vom Zeitplan her sehr straff war, hatten wir auch recht viel Freizeit in den Pausen oder am Abend, diese Zeit wurde ausgiebig genutzt, um Spaß zu haben, Sport zu treiben, sich auszuruhen oder gesellig beieinander zu sitzen und über Erfahrungen oder auch Privates zu quatschen.
Am Montagabend bekamen wir Besuch von Giuseppe Morittu, vielen besser bekannt als Pino, der uns zu den verschiedensten Themen Rede und Antwort stand, außerdem präsentierte er uns die Ergebnisse der Kampagne „Armut – Schau nicht weg!“ und stellte uns die neue Kampagne vor, die demnächst nicht nur bundesweit sondern international gestartet wird.
Nach den Prüfungen, oder viel mehr Lernkontrollen, gestalteten wir unseren Abschlussabend. Passend zum Thema der Woche fanden wir eine Reise zurück in der Zeit - nämlich in die 80er und 90er, dementsprechend wurde der Raum wie ein Partykeller aus dieser Epoche dekoriert, und die Musik an dem Abend kam auch hauptsächlich aus der Zeit. Außerdem wurden lustige Spiele veranstaltet, bei denen
die Teamer ordentlich auf die Schippe genommen wurden, aber auch viel Spaß hatten. Passend zu Ostern wurde eine Eier-Rallye veranstaltet, bei der zwei Teilnehmer-Gruppen gegen die Teamer antraten. Die Teilnehmer hatten hierbei aber keinerlei Vorteile, da für die Rallye ein extra Organisationsteam zusammengestellt wurde. Hohen Besuch hatten wir auch an diesem Abend - wir durften unsere Landesleiterin Katja Herrmann begrüßen, die auch an der Eier-Rallye teilnahm.
Für mich war dies eine sehr interessante, lehrreiche, spannende und spaßige Woche, dies lag an den super Teamern und der tollen Gruppe.


Markus König (Mägges)
JRK Hattersheim

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