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Nicole Jacob Am Freitagabend trafen sich gegen 18:00 Uhr sämtliche Teilnehmer im Foyer des Tagungshotels in Trautheim. Nach der Einnahme des Abendessens, startete der Lehrgang um 19:00 Uhr. Die Teilnehmer fanden sich im Ausbildungsraum „Wiesbaden“ wieder. Nach einem kurzen Überblick durch die Teamer , begann ein Vortrag über die Einsatzstruktur und -Organisation im Falle eines Massenanfalls von Verletzen (MANV). Diese Präsentation basierte auf den Empfehlungen durch das Land Hessen. Hierdurch war es den Mimtruppleitern möglich, einen Einblick in die Einsatzabläufe zu bekommen und ihnen wurde die Kompetenz konstruktive Kritik an Einsätzen äußern zu können vermittelt. Dieser Vortrag zog sich über den ganzen Abend und wurde auch beim anschließenden gemütlichen Zusammensein noch heftig diskutiert. Am nächsten Morgen sollte das am Vorabend Gelernte auch gleich in der Praxis angewandt werden. Hierzu traf man sich um 7:30 Uhr zur Abfahrt Richtung Feuerwache. Es sollten 20 Personen im „Lohbergtunnel“ durch einen Verkehrsunfall verletzt worden sein. Nach den üblichen Schminkarbeiten und Einweisungen ging es mit dem PKW in die Mitte des Tunnels zwischen Mühltal und Niederramstadt. Nachdem alle Darsteller ihren Platz in den diversen Schrottautos und die Leiter in dem Trubel ihre Position zur Absicherung bezogen hatten, wurde um 9:00 Uhr alarmiert. Als erstes traf die Feuerwehr an der Einsatzstelle im Tunnel ein und begann damit, die Verletzten aus der Röhre zu evakuieren. Dieses geschah mittels Rollwagen und DIN-Tragen. Am Ausgang des Tunnels wurden die einzelnen Verletzten und Betroffenen an den Rettungsdienst übergeben, welcher diese zur Feuerwache transportierte. In der Feuerwache angekommen, fand die Triage durch Notärzte statt. Je nach Verletzungsgrad wurden die Darsteller in verschiedene Kategorien einsortiert und in verschiedenen Abschnitten behandelt bzw. direkt weitertransportiert ins nächste Krankenhaus. Nach Übungsende verabschiedeten sich die Schulungsteilnehmer Richtung Tagungszentrum um dort ihr Mittagessen einzunehmen. Nach einer kurzen Mittagspause wurde der Lehrgang mit dem Thema „Schminken in Tschechien“ fortgesetzt. Die Instruktoren erklärten, wie das sog. Plastilin aus verschiedenen Zutaten selbst herzustellen ist und damit verschiedene Wunden zu schminken sind. Das Plastilin wird in den Farben weiß, braun, rot, gelb hergestellt und dann individuell für den zu Schminkenden zusammengestellt. Dieses stellte sich als äußerst schwierig heraus. Neben Plastilin wurde auch Blut in verschiedenen Formen selbst gemacht. Von einzelnen Teilnehmern wurden auch eigene Rezepte vorgestellt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass überall experimentiert wurde um die Schminktechniken zur Perfektion zu bringen. Am späten Samstagnachmittag endete dieser sehr vielseitige Lehrgang und die Teilnehmer verteilten sich wieder über ganz Hessen mit vielen neuen und innovativen Ideen im Gepäck. |
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