Stressbewältigung für Kinder und Jugendliche

31. August bis 2. September 2007 in Mühltal-Trautheim

Unter der Leitung von Daniela Hennemann und Mareike Beiersdorf ging es das ganze Wochenende um Stressauslöser, Stresserkennung, Folgen von Stress und Stressbewältigung.

In der 7 Teilnehmerstarken Gruppe wurden viele Informationen erarbeitet, besprochen und vorgestellt. Zur Veranschaulichung der Themen wurden Wandplakate gestaltet und einige Probleme in Spielen dargestellt. In diesen Spielen gab es viele lustige und auch bedächtige Momente.

Hier mal einige Ergebnisse des Wochenendes:

Stressauslöser können in verschiedenen Bereichen des Lebens liegen.
So ist bei vielen Kindern und Jugendlichen die Schule einer der größten Stressauslöser. Doch auch die viel – zu vielen Freizeitbeschäftigungen können in Stress und Hecktick umschwingen. Das ist dann wie das Sprichwort besagt „zuviel des Guten“!
Ein sehr spezielles Problem kann die Familiensituation sein. Auch das muss häufig bedacht werden.

Doch wie erkennt man nun, ob ein Kind oder Jugendlicher Stress hat?
Einfach?!?!
Das kommt darauf an, wie ein Kind oder Jugendlicher zeigt, dass er stress hat.
Studien haben gezeigt, dass Mädchen häufiger angeben Stress zu haben. Doch auch die Jungs haben Stress, sie geben es nur nicht so gerne zu.

Anzeichen können sein:

  • Unkonzentriertheit/ Müdigkeit
  • Gereiztheit
  • Kopfschmerzen
  • Hyperaktivität bzw. Überdrehtheit der Kinder und Jugendlichen
  • Es ist für sie nur schwer möglich zur Ruhe zu kommen, sich zu entspannen.

Folgen zum Beispiel in der Schule können, Unlust bzw. Schwänzen oder resignieren sowie Erkrankungen sein. Sowohl psychischer wie physischer Natur.

Was soll ich da als Gruppenleiter den gegen den Stress tun?
Da kann ich doch nichts machen!

Doch, du kannst!
Du kannst deinen Gruppenmitgliedern die Möglichkeit der Ruhe und Entspannung, oder des Abreagierens geben.
Gehe auf sie ein und fordere sie auf, einfach auch mal sie selber zu sein.
Es ist wichtig, das gerade Jugendliche auch mal kindisch sein dürfen, obwohl dass ja gegen die Erwartungen der Gesellschaft geht.
Biete ihnen die Möglichkeit Spaß zu haben, mit zu entscheiden und einfach mal das zu tun, was sie wollen.
Ganz konkret kannst du zum Beispiel Traumreisen, Entspannungsübungen, Yoga und vieles mehr mit ihnen machen. Einfach, dass sie lernen, der Mensch – ICH bin etwas wert.

Und auch dir kann es helfen. Einfach mal eine Auszeit zu nehmen, wenn man diese nötig hat. Aber bedenke und sage das auch deinen Mitgliedern: „Nicht jede Aufgabe lässt sich verschieben oder gar ausfallen lassen. Ein Beispiel für solche Aufgaben: Die Schule oder die Arbeit“.

Weitere Info zu diesem Thema findest du in der Arbeitshilfe zur neuen Kampagne:
Deine Stärken, Deine Zukunft. Ohne Druck“.

 

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