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Elemente der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im DRK
Der Oberbegriff Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) umfasst die Breite der Angebotssysteme, Versorgungsstrukturen, Organisationsformen und Regelungen von psychosozialen Maßnahmen im Rahmen des Bevölkerungsschutzes, aber auch in der ambulanten und stationären psychologischen, psychosozialen, psychotherapeutischen und sozialpsychiatrischen Regelversorgung (vgl. Beerlage, Hering, Nörenberg 2006).
Die Psychosoziale Unterstützung (PSU) ist ereignisorientiert und umfasst Angebote, die nach Beauftragung in einem konkreten Einsatz kurzfristig zur Verfügung stehen:
Je nach Zielgruppe handelt es sich hierbei um eine einmalige Psychosoziale Notfallbegleitung & Akuthilfe (Krisenintervention, KID=Kriseninterventionsdienst, KIT=Kriseninterventionsteam) für von einem Ereignis direkt oder indirekt betroffene Personen, wie z.B. bei Angehörige eines nach erfolgloser Wiederbelebung Verstorbenen.
Ein Angebot ausschließlich für Einsatzkräfte ist die Einsatzkräftenachsorge (EKNS). Hierzu gehört neben der Einsatznachsorge und Einsatzbegleitung auch die Prävention z.B. durch Schulungen zum Thema Stress und Belastungen im Einsatz.
Die Dienste im Bereich PSU werden hauptsächlich von ehrenamtlichen, hierfür speziell ausgebildeten Helferinnen und Helfern angeboten.






