Sie befinden sich hier:
- Leistungen
- Projekte
- Fachkräftecamps
- Blog
Blog zu den vergangenen Fachkräftecamps Hessen
Begleite unser Fachkräftecamp auf seinem Weg durch ganz Hessen: von Norden nach Süden, von Osten nach Westen - überall bekommen Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 16 Jahren die Gelegenheit, ihre Berufsorientierung in einer intensiven Woche zu vertiefen!
Hier findest du kurze Berichte der bisherigen Camps und ein paar Einblicke durch Fotos. Viel Freude beim Durchklicken!
-
15.-19. Juni: Hochtaunus
Echte Highlights: Acht Kitas, ein beeindruckendes Sanitätshaus und die Oberurseler Werkstätten
Die zehn Teilnehmenden aus dem schönen Hochtaunus besuchten Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes sowie kooperierende Einrichtungen in der Region und gewannen dabei authentische Einblicke in den Berufsalltag von Fachkräften. Durch Begegnungen mit Auszubildenden und Mitarbeitenden verschiedener Einrichtungen konnten sie ihre eigenen Interessen erkunden und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Orientierung sammeln. Die Fachkräftecamps Hessen ermöglichen jungen Menschen genau diese praxisnahen Einblicke in gesellschaftlich wichtige Berufsfelder.
Montag: Gemeinsam starten und erste Berufsfelder kennenlernen
Die Campwoche begann im DRK-Kreisverband Hochtaunus mit einem Kennenlernen der Teilnehmenden und einer Einführung in die Ziele des Fachkräftecamps. Mithilfe unseres Lerntagebuchs setzten sich die Jugendlichen mit ihren Erwartungen auseinander und hielten auf Plakaten fest, welche Wünsche und Vorstellungen sie an ihren zukünftigen Beruf haben.
Am Nachmittag besuchte die Gruppe gemeinsam den Rotkreuzcampus in Kronberg. Dort erhielten die Jugendlichen einen ersten Überblick über die vielfältigen Arbeitsfelder des Deutschen Roten Kreuzes und lernten verschiedene pflegerische Berufsfelder kennen. Die Eindrücke des ersten Tages wurden anschließend im Lerntagebuch festgehalten und reflektiert.
Dienstag: Gesundheit, Therapie und pädagogische Berufe im Fokus
Der Dienstag führte die Jugendlichen in unterschiedliche Einrichtungen im Hochtaunuskreis. Je nach Interesse besuchten sie verschiedene Einsatzorte und konnten dadurch individuelle Schwerpunkte setzen.
Ein Teil der Gruppe erhielt Einblicke in das Sanitätshaus Rosenkranz & Scherer. Dort lernten die Jugendlichen, wie Menschen mit medizinischen Hilfsmitteln versorgt werden und welche Aufgaben Fachkräfte bei der Beratung und Anpassung übernehmen.
Andere Teilnehmende besuchten die Praxis Matuschewski und erhielten Informationen über therapeutische und gesundheitliche Berufsfelder. Parallel dazu öffneten mehrere Kindertageseinrichtungen ihre Türen. In den Kitas Hausmannspark, Engelsgasse, Am Heuchelbach und unserer DRK-Kita lernten die Jugendlichen den Berufsalltag von Erzieherinnen und Erziehern kennen. Sie erhielten Einblicke in die pädagogische Arbeit mit Kindern und erfuhren, wie wichtig Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit in diesem Berufsfeld sind.
Am Nachmittag stellte eine Vertreterin der Oberurseler Werkstätten die Arbeit der Eingliederungshilfe vor. Dabei erfuhren die Jugendlichen mehr über die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und die vielfältigen Berufe, die in diesem Arbeitsfeld tätig sind. Anschließend erarbeiteten die Teilnehmenden Steckbriefe zu den kennengelernten Berufen und vertieften so ihre Erkenntnisse aus den Besuchen.
Mittwoch: Erste Hilfe und Rettungsdienst hautnah erleben
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Rettungsdienstes. Am Vormittag beschäftigten sich die Jugendlichen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und lernten verschiedene Ausstattungen und Arbeitsweisen der Rettungseinheiten kennen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig schnelles Handeln, medizinisches Fachwissen und Teamarbeit in Notfallsituationen sind.
Am Nachmittag besuchte die Gruppe eine Rettungswache. Dort stellten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter ihren Berufsalltag vor, berichteten von ihren Erfahrungen im Einsatzdienst und beantworteten zahlreiche Fragen. Die Jugendlichen konnten Rettungsfahrzeuge besichtigen und erhielten einen realistischen Eindruck von den Anforderungen des Berufs.
Wie bereits bei anderen Fachkräftecamps zeigte sich auch hier, dass der Rettungsdienst auf großes Interesse stieß. Die Kombination aus medizinischem Wissen, Verantwortung und praktischer Arbeit faszinierte viele Teilnehmende besonders.
Donnerstag: Vielfalt sozialer Berufe entdecken
Am Donnerstag besuchten die Jugendlichen erneut verschiedene Einrichtungen und lernten weitere Berufsfelder kennen. Neben dem Sanitätshaus Rosenkranz & Scherer standen die Oberurseler Werkstätten auf dem Programm. Dort erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen und erfuhren mehr über Berufe der Eingliederungshilfe.
Parallel dazu besuchten andere Jugendliche die Kitas Brandenburger Straße, Ober-Erlenbach, Hessengärten und Eschbachtal. Die Begegnungen mit den pädagogischen Fachkräften machten deutlich, wie vielfältig die Anforderungen an die Arbeit in Kindertageseinrichtungen sind.
Am Nachmittag bereitete sich die Gruppe auf einen gemeinsamen Austausch mit Seniorinnen und Senioren vor. Anschließend fand ein „Walk & Talk“ mit Auszubildenden statt. In lockerer Atmosphäre konnten die Jugendlichen Fragen zu Ausbildung, Berufsalltag und persönlichen Erfahrungen stellen und sich aus erster Hand über unterschiedliche Karrierewege informieren.
Freitag: Begegnungen, Reflexion und Abschluss
Der letzte Tag des Fachkräftecamps stand im Zeichen der persönlichen Reflexion. Im DRK-Kreisverband beschäftigten sich die Jugendlichen mit ihren Stärken, die sie für ihren zukünftigen Beruf nutzen können. Gemeinsam wurde ausgewertet, welche Berufsfelder besonders spannend waren und welche Erkenntnisse die Teilnehmenden für ihre Zukunft mitnehmen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Berufsberatung der Agentur für Arbeit. Die Jugendlichen erhielten Informationen zu Ausbildungswegen, Studienmöglichkeiten und Unterstützungsangeboten für ihre berufliche Orientierung.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Seniorinnen und Senioren verbrachten die Teilnehmenden den Nachmittag im Austausch mit den älteren Menschen. Dabei entstanden viele interessante Gespräche und wertvolle Begegnungen zwischen den Generationen.
Zum Abschluss der Campwoche wurden die Lerntagebücher ausgewertet und Zertifikate überreicht. Die Jugendlichen blickten auf eine ereignisreiche Woche zurück, in der sie zahlreiche Berufe kennengelernt, neue Erfahrungen gesammelt und wichtige Erkenntnisse für ihre persönliche Zukunft gewonnen hatten.
Fazit
Das Fachkräftecamp im Hochtaunuskreis ermöglichte den Teilnehmenden einen abwechslungsreichen Einblick in Gesundheits-, Pflege-, Sozial- und Eingliederungshilfeberufe. Die Mischung aus praktischen Erfahrungen, persönlichen Begegnungen und direktem Austausch mit Fachkräften machte Berufsorientierung greifbar und lebendig. Besonders die Einblicke in den Rettungsdienst sowie die offenen Gespräche mit Auszubildenden und Mitarbeitenden hinterließen bei vielen Jugendlichen einen nachhaltigen Eindruck. Die Campwoche zeigte eindrucksvoll, wie wichtig praxisnahe Berufsorientierung ist, um jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und sie für gesellschaftlich bedeutende Berufsfelder zu begeistern.
Unser Raum
Der Azubi zum Notfallsanitäter kann uns den RTW am besten vorstellen!
Hannah darf den Beruf der Physiotherapeutin näher kennenlernen
Beim Azubi-Walk & Talk können die Teilnehmenden alle Fragen stellen
Die DRK-Pflegeazubis haben viele spannende Stationen für uns vorbereitet
Zara ist sich nach dem Besuch sicher: In der DRK-Kita will sie ihre Ausbildung machen!
Erste Hilfe macht beim Üben sehr viel Spaß :) -
16.-20. März 2026: Wiesbaden
Jugendliche entdecken Berufe mit Zukunft
Vom 16. bis 20. März 2026 nahmen 13 Schülerinnen und Schüler aus Integrierten Gesamtschulen, Gesamtschulen und Gymnasien am Fachkräftecamp Hessen in Wiesbaden teil. Eine Woche lang erhielten sie praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsbereiche des Gesundheits- und Sozialwesens. Ziel der Fachkräftecamps Hessen ist es, junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen Berufe in Gesundheit, Pflege, Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe unmittelbar im Berufsalltag näherzubringen.
Montag: Kennenlernen und erste Erfahrungen im Rettungsdienst
Die Campwoche begann in den Räumlichkeiten des DRK-Kreisverbands Wiesbaden. Nach einer gemeinsamen Vorstellungsrunde und einem Einstieg in das Thema Berufsorientierung lernten sich die Jugendlichen zunächst untereinander kennen und setzten sich mit ihren Erwartungen an die Campwoche auseinander.
Am Nachmittag stand bereits ein erstes Highlight auf dem Programm: der Besuch des Rettungsdienstes. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in die Arbeit von Rettungssanitäterinnen, Rettungssanitätern sowie Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern. Sie erfuhren, wie Einsätze vorbereitet und durchgeführt werden, welche medizinischen Kenntnisse benötigt werden und wie wichtig Teamarbeit in Notfallsituationen ist. Für viele Jugendliche entwickelte sich der Rettungsdienst im Laufe der Woche zum beliebtesten Berufsfeld.
Dienstag: Gesundheitsberufe und Arbeit mit Kindern
Am Dienstag besuchten die Jugendlichen verschiedene Einrichtungen in Wiesbaden. Ein Teil der Gruppe erhielt in einer Apotheke Einblicke in die Tätigkeiten von Apothekerinnen, Apothekern sowie Pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten. Dabei erfuhren sie, welche Verantwortung mit der Beratung von Kundinnen und Kunden sowie dem Umgang mit Medikamenten verbunden ist.
Parallel dazu besuchten weitere Teilnehmende Kindertageseinrichtungen und lernten dort den Berufsalltag von Erzieherinnen und Erziehern kennen. Sie beobachteten pädagogische Angebote, begleiteten den Tagesablauf der Kinder und erfuhren, welche Fähigkeiten und Kompetenzen für die Arbeit in der frühkindlichen Bildung wichtig sind.
Am Nachmittag teilte sich die Gruppe erneut auf. Während ein Teil das Seniorenzentrum Nordenstadt besuchte und dort Einblicke in die Arbeit von Pflegefachkräften erhielt, lernte die andere Gruppe im Psychosozialen Zentrum in Hattersheim soziale Unterstützungsangebote für Menschen in schwierigen Lebenslagen kennen. Die Jugendlichen kamen mit Fachkräften ins Gespräch und erfuhren, welche Aufgaben Pflegekräfte, Sozialarbeitende und Beratungsfachkräfte im Alltag übernehmen.
Mittwoch: Weitere Einblicke in soziale und pflegerische Arbeitsfelder
Auch am Mittwoch standen unterschiedliche Berufsfelder im Mittelpunkt. Die Jugendlichen besuchten erneut mehrere Kindertageseinrichtungen sowie die Apotheke und konnten dort ihre bisherigen Eindrücke vertiefen. Die Fachkräfte nahmen sich Zeit für Fragen und berichteten offen über Ausbildungswege, berufliche Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten.
Am Nachmittag wechselten die Gruppen ihre Einsatzorte. Die Jugendlichen, die am Vortag das Seniorenzentrum besucht hatten, erkundeten nun das Psychosoziale Zentrum in Hattersheim. Die andere Gruppe lernte das Seniorenzentrum Nordenstadt kennen. Dadurch konnten alle Teilnehmenden sowohl die Arbeit in der Pflege als auch die Tätigkeiten im psychosozialen Bereich erleben und die unterschiedlichen Berufsfelder miteinander vergleichen.
Besonders die persönlichen Gespräche mit den Mitarbeitenden halfen den Jugendlichen dabei, ihre eigenen Interessen und Stärken besser einzuordnen und erste Vorstellungen für ihren weiteren Berufsweg zu entwickeln.
Donnerstag: Physiotherapie hautnah erleben
Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Therapie- und Gesundheitsberufe. Die gesamte Gruppe traf sich in der Landesgeschäftstelle des DRKs in Wiesbaden und erfuhr von zwei erfahrenen Hebammen alles über die neue Ausbildung zur Hebamme und die Jugendlichen bekamen die Möglichkeit, ein paar Aspekte des Berufs ganz praxisnah zu erleben: Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs und das Ertasten der Lage eines Babys im Bauch durch eine Puppe. Dabei gaben die beiden Hebammen alles und spielten die Rolle der Gebärenden sehr überzeugend! In der Fragerunde im Anschluss wurden alle neugierigen Fragen zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und zum Berufsalltag von Hebammen sehr kompetent beantwortet.
Am Nachmittag besuchte die Gesamtgruppe die Physiotherapiepraxis des DRK in Wiesbaden-Nordenstadt. Dort erfuhren die Jugendlichen, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten Menschen nach Verletzungen, Erkrankungen oder Operationen auf dem Weg zurück zu Beweglichkeit und Gesundheit begleiten. Die Fachkräfte stellten verschiedene Behandlungsmethoden vor, berichteten über ihren Berufsalltag und beantworteten Fragen zu Ausbildung und Studium. Die Jugendlichen erhielten einen praxisnahen Eindruck davon, wie medizinisches Wissen, Bewegung und der direkte Kontakt mit Menschen in diesem Beruf zusammenspielen. Der Besuch ergänzte die Einblicke in die Gesundheitsberufe um eine weitere wichtige Perspektive.Freitag: Berufsberatung, Reflexion und beeindruckende Abschlusspräsentationen
Am letzten Tag der Campwoche blickten die Jugendlichen zunächst auf ihre Erfahrungen zurück. Gemeinsam reflektierten sie ihre persönlichen Stärken, Interessen und Bedürfnisse und beschäftigten sich mit der Frage, welche Berufswege zu ihnen passen könnten.
Anschließend stellte die Berufsberatung der Agentur für Arbeit verschiedene Unterstützungsangebote sowie Möglichkeiten für unterschiedliche Ausbildungswege vor. In der Vorbereitung ihrer Abschlusspräsentationen fassten die Teilnehmenden die wichtigsten Erkenntnisse der Woche zusammen und bereiteten sich darauf vor, ihre Erfahrungen mit Gästen und Beteiligten zu teilen.
Am Nachmittag haben sich die Spitzen der Kooperationspartner Zeit genommen und unser Fachkräftecamp besucht! Es herrschte eine entspannte Atmosphäre und alle haben sich sehr interessiert und wertschätzend miteinander ausgetauscht.
Bei den Präsentationen zeigten die Jugendlichen eindrucksvoll, was sie in der Campwoche erlebt und gelernt hatten. Viele wuchsen dabei sichtbar über sich hinaus, präsentierten selbstbewusst vor Publikum und reflektierten ihre persönlichen Eindrücke aus den unterschiedlichen Einrichtungen. Nach einem abschließenden Austausch mit Auszubildenden und Studierenden wurden die Zertifikate überreicht und die erfolgreiche Campwoche feierlich beendet.
Fazit
Das Fachkräftecamp Hessen in Wiesbaden bot den 13 Teilnehmenden die Möglichkeit, Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Therapie sowie Kinder- und Jugendhilfe unmittelbar im Arbeitsalltag kennenzulernen. Durch die Besuche in Kitas, einer Apotheke, einem Seniorenzentrum, dem Psychosozialen Zentrum und der Physiotherapiepraxis konnten die Jugendlichen vielfältige Berufsbilder entdecken und wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche Berufsorientierung sammeln. Besonders der Rettungsdienst begeisterte viele Teilnehmende. Gleichzeitig zeigte die Abschlusspräsentation am Freitag eindrucksvoll, wie viel Selbstvertrauen und Klarheit über die eigenen beruflichen Interessen die Jugendlichen innerhalb einer Woche gewonnen hatten. Die Fachkräftecamps leisten damit einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung junger Menschen und zur Gewinnung zukünftiger Fachkräfte in gesellschaftlich besonders wichtigen Berufsfeldern.
Willkommensplakat!
Informationen zu Berufen sammeln
Zwei Notfallsanitäterinnen erzählen über Ausbildung und Berufsalltag
Wo liegen meine Stärken?
Präsentation der Arbeitsergebnisse zum krönenden Abschluss
Übergabe der Teilnahme-Zertifikate - super als Beilage zu Bewerbungen!
Gruppenfoto mit den Spitzen der Kooperationspartner