Menschlichkeit lernen und leben: Schulen können sich jetzt zertifizieren lassen
Mit dem Schuljahr 2026/2027 startet erstmals in Hessen das Zertifizierungsprogramm „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes.
Das Projekt vermittelt Jugendlichen ab 15 Jahren die Grundlagen des Humanitären Völkerrechts und fördert Werte wie Menschlichkeit, Solidarität und gesellschaftliche Verantwortung.
Schulen in ganz Hessen können sich noch bis zum 30. Oktober 2026 für die kostenfreie Teilnahme anmelden.
Humanitäres Völkerrecht – aktuell wie schon lange nicht mehr
„Gerade in einer Zeit, in der Kriege, Krisen und gesellschaftliche Spannungen viele junge Menschen beschäftigen, ist es wichtig, die Regeln des Humanitären Völkerrechts und die Bedeutung von Menschlichkeit kennenzulernen“, erklärt das Jugendrotkreuz Hessen. „Mit dem Projekt erfahren Schülerinnen und Schüler, dass sie selbst Verantwortung übernehmen und ihr Umfeld aktiv mitgestalten können.“
Im Mittelpunkt stehen drei Bausteine: Zunächst werden engagierte Jugendliche zu sogenannten humanitären Scouts ausgebildet. Anschließend lernen die Teilnehmenden im Planspiel „h.e.l.p.“, wie komplex humanitäre Hilfe in Krisensituationen ist und welche Herausforderungen internationale Akteure bewältigen müssen.
In einem dritten Schritt entwickeln die Schülerinnen und Schüler eigene Projekte zu humanitären Themen und setzen diese an ihrer Schule oder in ihrem Umfeld um.
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Schulen die Auszeichnung „Humanitäre Schule“.
Für das erste Zertifizierungsjahr in Hessen stehen insgesamt zehn Schulplätze in Hessen zur Verfügung.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Interessierte Schulen können sich für das Schuljahr 2026/2027 noch bis zum 30. Oktober 2026 anmelden. Weitere Informationen und die Anmeldung sind online möglich.
Kontakt: Jenni Fiedler - Projektreferentin "Humanitäre Schule" im DRK-Landesverband Hessen: jennifer.fiedler(at)drk-hessen.de
Alle Detailinformationen finden Sie unter diesem Homepage-Link...