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Gewaltschutz für FlüchtlingeGewaltschutz für Flüchtlinge

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Gewaltschutz für Flüchtlinge

Frau

Anika Bergmann

Referentin Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften

Tel: 0611-7909-230
anika.bergmann(at)drk-hessen.de

DRK-Landesverband Hessen e. V.
Abraham-Lincoln-Straße 7
65189 Wiesbaden

Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

Das Projekt zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften geht zurück auf eine Bundesinitiative aus dem Jahr 2016. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der United Nations Children’s Fund (UNICEF) haben diese Initiative ins Leben gerufen.

Die Arbeit der Gewaltschutzkoordinatorinnen und -koordinatoren stützt sich auf die Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften, die UNICEF gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz und einer Vielzahl weiterer Projektpartner entwickelt hat.

Was ist das Ziel des Projekts „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“?

Ziel des Projekts ist es, die Sicherheit von Kindern, Jugendlichen und Frauen sowie anderen besonders schutzbedürftigen Personen in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Deutschland zu verbessern. Dazu werden kinderfreundliche Orte eingerichtet, Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt umgesetzt und das Personal geschult und sensibilisiert.

Zu diesem Zweck wurden an bundesweit 25 Pilotstandorten Stellen für Gewaltschutzkoordinatorinnen und -koordinatoren geschaffen. Im Jahr 2017 erweiterte das Bundesministerium die Initiative auf nun insgesamt 100 Projektstandorte.

Aufgabenbereiche

Im DRK Landesverband Hessen setzen wir die drei zentralen Aufgabenbereiche des Projekts mit besonderem Augenmerk auf die Kreisverbände des Roten Kreuzes um.

Projektstandort

Die Koordinatorin ist Ansprechpartnerin für die Bewohnerschaft und das Personal des Projektstandorts und berät die Leitung in Fragen des Gewaltschutzes.

Schutzkonzept

Sie erarbeitet ein Schutzkonzept speziell für die Einrichtung und setzt dieses gemeinsam mit dem Personal und der Leitung um. Das Schutzkonzept basiert auf den Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften.

Vernetzung und Beratung

Die Koordinatorin ist im Projekt mit den anderen Koordinatorinnen und Koordinatoren in Hessen und Deutschland sowie mit den Fachstellen der Initiative vernetzt. Der Projektstandort fungiert als Konsultationsstandort für andere Einrichtungen inner- und außerhalb des DRK. Konsultationsstandort bedeutet, dass die Koordinatorin, die Leitung und das Personal ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben.

 Für die hessischen Kreisverbände des DRK sind außerdem folgende Angebote verfügbar:

  • Inhouse Schulungen und Workshops zu den UNICEF Mindeststandards, Kindeswohlgefährdung und Interventionsplänen, standardisierten Verfahrensweisen bei Gewalt, Verhaltenskodex, Konzepten für einen kinderfreundlichen Ort, psychosoziale Unterstützung und anderen Themen.
  • Unterstützung und Beratung für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten.
  • Informationsverteiler per Email zu Fachveranstaltungen, Veröffentlichungen, Fortbildungen, Materialien, Webseiten.
  • Materialien zu verschiedenen Themen: Broschüren und Plakate zu Kinderschutz, Kinderrechten, Trauma, Frauenrechten, Gewalt, Hilfsangeboten und weitere.

Die Einsatzorte

Die Außenstelle der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung Wiesbaden im ehemaligen American Arms Hotel war einer der ersten Pilotstandorte im Jahr 2016. Der DRK Landesverband Hessen war dort für die soziale Betreuung und Verwaltung zuständig.

Nach Schließung der Einrichtung im Mai 2017 wird das Projekt in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Hochtaunus in einer Gemeinschaftsunterkunft in Bad Homburg vor der Höhe fortgeführt, die vom Kreisverband betrieben wird.

Ein zentrales Ergebnis der Arbeit am Standort Wiesbaden ist das Schutzkonzept, das Sie hier herunterladen können:

Konzept zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in der Hessichen Erstaufnahmeeinrichtung Wiesbaden

Herausgeber:
DRK-Landesverband Hessen e. V.
September 2017

Sie möchten sich engagieren?

Sie möchten sich im Deutschen Roten Kreuz für Flüchtlinge engagieren? Wir freuen uns auf alle freiwilligen Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe! Für eine Mitarbeit gibt es viele Möglichkeiten. Wenn Sie bereits eine Vorstellung haben, wie Sie sich einbringen möchten, verraten Sie uns doch mehr darüber! Soe können wir Sie mit dem richtigen Ansprechpartner in Ihrer Nähe zusammenbringen.

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Spenden Sie für das Projekt „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“

Sie möchten das Projekt „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ als Privatperson oder als Unternehmen unterstützen? Ihre Spende ist uns herzlich willkommen! Mit Ihrer Spende unterstützen Sie besonders schutzbedürftigen Personen, darunter Kinder, Jugendliche und Frauen. Gerne stehen wir Ihnen auch für Fragen zum Thema zur Verfügung!

Spendenkonto

DRK-Landesverband Hessen e.V.

IBAN: DE73 5502 0500 0005 6011 01
BIC: BFSWDE33MNZ
(vormals Kontonummer: 5601101 und BLZ: 55020500)
bei der Bank für Sozialwirtschaft
Spendenzweck: Gewaltschutz für Flüchtlinge